Als Maureen vor ein paar Jahren eine Webseite für ihre Hostessen-Agentur beauftragt hat, haben meine Grafikerin und ich Ich jeweils einen Entwurf vorgestellt. Die Kundin entschied sich für das „verspielte” Flash. Kunde ist König und wer die Wahl hat, muss zu ihr stehen …
Alle technischen Argumentationen gegen Flash halfen nichts, nie, bei keinem Projekt. Aber Maureen bekam irgendwann persönlich mit, dass auf den Rechnern ihrer Kundschaft, bei den ganz Großen, so etwas Alltägliches wie Flash gar nicht geht. Sie hielt es für Ausreden – bis sie es live bei Mercedes erlebte. Keine Seite. Und nicht einmal die Warnung, dass man doch Flash installieren sollte. Sicherheit geht vor.
Ich habe mich bemüht, die ursprünglichen Design-Ideen aufzugreifen und letztlich eine CMS-basierte Webseite in HTML mit CSS und mit Web-Fonts realisiert und ein bisschen Verspieltheit mittels jQuery eingebaut.
War eine schwere Geburt – aber was letztlich immer und bei allen Projekten zählt: Kunde Glücklich.
