Heute ist die neue Webseite der Upstairs-Gallery ans Netz gegangen. Die Seite ist in Rails3 programmiert und wird auf meinen Servern gehostet. Derzeit gibt es allerdings nur sehr wenige Inhalte, da die Gallerie erst am 25. Februar eröffnen wird. In der Testphase mit mehreren Ausstellungen und einer ganzen Reihen von virtuellen Künstlern sah das alles schon ziemlich rund aus. Ein besonderer Hingucker werden die großformatigen Bilder zu den Ausstellungen und den Künstlern sein.
Nach der intensiven Zusammenarbeit wünsche ich nun heute nach dem Launch meinem Kunden, Herrn Meyer-Bohlen, mit seiner neuen Webseite viel erfolg und natürlich auch eine gelungene Eröffnung der Gallerie vor Ort.
Es ist eine kuriose Angelegenheit mit der die undurchsichtige Organisation jugendschutz.net gerade hinter den Kulissen agiert. Da werden private Webseiten-Betreiber angeschrieben, dass sie auf schlagzeilen.com verlinken und „gebeten” diesen Link zu entfernen – wenn nicht drohen ein Verfahren und bis zu 500.000,- € Bußgeld …
Auf telefonische Nachfrage aber, ob es denn nicht sinnvoller währe, den Verlag zu bitten, sein Angebot nicht mehr so Jugendgefährdend zu gestalten – anstelle private Webseiten-Betreiber aufzufordern nicht mehr auf ein von jugendschutz.net nicht gern gesehenes Angebot zu verlinken – sagte mir die Sachbearbeiterin, dass ginge mich nichts an.
Ich nutze diesen Raum nun um zu sagen: doch – es geht mich etwas an. Wenn jemand sich mir gegenüber als staatliche Stelle im Duktus einer Behörde benimmt, erwarte ich auch die staatlich zugesicherte Transparenz. Ich werde mein Recht auch einfordern und versuchen herauszufinden, was es mit dieser Zensurmaßnahme zu tun hat.
Unlängst sprach unser Innenminister Karl Ernst Thomas de Maizière öffentlich die Worte aus, dass er investigativen Journalismus ertragen muss. Ja, wo leben wir denn hier – dass Politiker das Volk auch noch leiden können müsste und rechtsstaatliche Prinzipien und Grundrechte geachtet werden müssen …
Ich persönlich empfinde es als schändlich, dass ein Trupp ehrenamtlicher Zensoren den grundsätzlichen Misstand an Fachkräftemangel (auch in öffentlichen Ämtern und Behörden) ausnutzt und Personenkreise anschreibt, in der Hoffnung auf keine Gegenwehr zu stoßen, um so Hinweise auf eine unbequeme Gruppe in dieser Gesellschaft zu tilgen. Unter dem Dekmantel „Jugendschutz” sind in diesem Land schon ein Dutzend Grundrechte abgesägt worden, und jetzt geht es in die nächste Runde. Erst einmal die Verlage, die sich ganz offen mit dem Thema Sexualität beschäftigen, dann die mit abweichenden politischen Meinungen und wenn es nach unserem CDU-Innenminister geht: am besten gar keine Medien mehr in diesem Land …
Der Mac App-Store ist neuerdings ein neuer Distributionskanal für Programme, die ich bereits seit langer Zeit einsetze. Neben CODA und Transmit eben auch TextWrangler und die Version ist auch mit 3.5.2 „etwas” neuer als meine installiert 3.5.1 – also habe ich das Update über den Mac App-Store installiert – und meine Erfahrung lässt sich in den Worten Macht das bloß nicht. zusammen fassen.
Eines der wichtigsten Dinge bei Textwrangler (ebenso bei BBedit und ähnlichen Tools) ist, dass man in der shell einfach edit datei.name schreiben kann und dann der gute UI-Editor aufploppt und man mit Komfort in der bash Dateien bearbeiten kann. Programme die über den App-Store erworben werden, dürfen kein suid-bit mitbringen und dementsprechend auch nicht mehr Datein wie /etc/hosts bearbeiten kann. Alles in allem eine umschöne Einschränkung die gerade im Beispiel Textwrangler zu der Überlegung führt: nicht per App Store laden, sondern lieber direkt von BareBones …
Ich nutze seit einiger Zeit den Google-Chrome-Browser und kann über ein einziges Design-Problem hinwegsehen: die fehlende Statusleiste am unteren Browserfensterrand. Aber mit der heutigen Ankündigung von google, zukünftig kein h.264 Video mehr zu unterstützen sondern googles eigenes Video-Format zu favorisieren, verliert der Browser enorm an Bedeutung.
Gerade erst habe ich wieder eine Webseite mit Web-Video ausgerüstet, dass nicht mehr als .flv daher kommt und so auch auf iOS Geräten nativ läuft, da kommt google und torpediert seine eigenen 10% Browser-Marktanteil.
Es ist ein bisschen wie mit der FDP – kaum haben sie ein paar Prozent erarbeitet, reißen Sie sich mit ihrem eigenen Machtanspruch wieder in den Keller. Ich hoffe jedenfalls, dass die vielen hundert Protestmeinungen google zeigen, dass man besser auf die Zielgruppe hört – oder wieder seine Marktanteile verliert …
Da haben wir’s Zweitausendelf ~ und schon liegt Zwanzig-Zehn hinter uns. Der Rückblick auf das vergangene Jahr fällt kurz aber Positiv aus – der Ausblick auf das gerade frisch gestartete Jahr ist ein Ausblick voll Vorfreude auf die kommenden Projekte. Packen wir’s an …
